Das Porzellan
Das Porzellan, auch "Weißes Gold" genannt, besteht aus Kaolin (Porzellanerde, Porzellanton), Feldspat und Quarz und wurde erstmals im Jahre 620 von den Chinesen hergestellt. Allerdings verwendeten die Chinesen neben Kaolin und feinem Quarz auch Petuntse statt Feldspat. Der Herstellungsprozess wurde von den Chinesen lange geheim gehalten. Erst im Oktober 1708 gelang es dem Alchemist Johann Friedrich Böttger und Ehrenfried Walther von Tschirnhaus, nachdem er von Böttger überzeugt wurde, in Meißen, das erste europäische Porzellan herzustellen. Seitdem ist das Porzellan aus unserem Haushalt kaum mehr wegzudenken. Wir benutzen ständig Porzellan in Form von Geschirr. Ob als Kaffeeservice beim Kaffeetrinken mit der Familie oder beim Essen. Die bekanntesten Manufakturen in Deutschland sind unter anderem, die Königliche Porzellan-Manufaktur Berlin GmbH (K.P.M.), die Arzberg-Porzellan GmbH und die Meissen Manufaktur. Das Erkennungsmerkmal des Meißener Porzellans sind die gekreuzten Schwerter. Porzellan ist sehr vielseitig und findet in unserem Haushalt unterschiedliche Verwendung, z. B. als Geschirr und als Waschbecken. Porzellan ist eben eines der wichtigsten Werkstoffe, neben Glas und diversen Metallen, unserer Zeit.