Chemie in der Pizza
Stellen Sie sich folgende Szene vor: Sie sitzen an einem Samstagabend mit einem Freund oder einer Freundin beim Italiener um die Ecke und bestellen sich eine hausgemachte Pizza. Da dies ein recht teures Unterfangen ist, das bei den meisten Menschen wohl nicht allzu oft vorkommt, gibt es noch eine günstigere Variante, weil praktisch jeder Pizza mag und niemand länger darauf verzichten will: Die Supermarkt Pizza. Doch egal ob Supermarkt-Billigpizza oder eine Margherita von Giuseppe: Wie viel Chemie ist wirklich in einer Pizza? Sind die Tomaten für die Sauce nur beim Italiener Bio? Ist der Mozzarella auf der Pizza wirklich Käse? Wer sorgfältig die Zutatenbeschreibungen liest, der wird schnell feststellen, dass der vermeintlich Mozzarella auf der Pizza in Wirklichkeit aus Pflanzenfett hergestellt wurde und mit Käse nichts mehr zu tun hat. So auch bei der Tomatensauce: Wenn Bio auf der Sauce steht, dann sind auch Bio Tomaten enthalten. Normale Tomaten können bei der Herstellung der Sauce eventuell noch minimale Rückstände von Düngern und Pestiziden (Pflanzenschutzmittel) aufweisen. Dies gilt grundsätzlich für Obst und Gemüse, denn bei Bio Produkten ist der Einsatz von soeben genannten Mitteln strengstens verboten. Aber ist Chemie in der Pizza gefährlich? Nein, definitiv nicht! Bei den ganzen Lebensmittelbestimmungen in Mitteleuropa wird darauf schon geachtet, dass nur eine für den Menschen unschädliche Menge an Chemie in Nahrungsmitteln enthalten ist. Was also tun, wenn man auf die Chemie verzichten will? Machen Sie sich Ihre Pizzen selbst mithilfe von Bio Produkten oder gehen Sie zum Italiener um die Ecke. Natürlich kann man auch einfach im Supermarkt die Zusammensetzung der Pizza lesen, wenn man die ganzen Fachbegriffe versteht.